Ich geh jetzt und kauf mir Freiheit...

Ist euch schon mal aufgefallen, dass uns in der Werbung mit dem Begriff "Freiheit" Dinge verkauft werden sollen, die uns anschließend nicht freier machen, sondern in Wirklichkeit Vebindlichkeiten und Verpflichtungen darstellen?  Unverschämtheit! Was wirklich freier macht, wird im Fernsehen nicht beworben, aber ich zeig es euch heute hier.

 

 

 

Machen Autos und Zigaretten dich wirklich frei?

 

Die Werbung versucht uns häufig über den Begriff "Freiheit" für ihre Produkte zu begeistern. Wir alle kennen Slogans mit Aussagen wie: "Kauf dir jetzt dieses tolle Cabrio und spüre wie dir die Freiheit durch die Haare weht" oder der Klassiker "Rauche dieses Zigarette und fühl dich frei wie ein Cowboy im wilden Westen".

 

Das ist natürlich Quatsch. Aber leider fallen viele Konsumenten auf solche Aussagen rein.

Anschließend sitzen sie in einem finanziertem Auto, dass ihnen neben den hohen Raten auch noch Sprit, Steuern und Versicherungen aus der Tasche zieht und befriedigen ihre Nikotinsucht mit teuren Zigaretten, die irgendwie überhaupt nicht nach Freiheit schmecken wollen. Anstatt der Freiheit ein Stück näher gekommen zu sein, fahren sie ihr rauchenderweise und im Cabrio sitzend davon. Das ganze Konstrukt kostet nun nämlich schön regelmäßig einen dicken Haufen Kohle. Und wer bekommt das Geld? Richtig, die Hersteller und Produzenten der Autos und Zigaretten und da diese an der Börse gelistet sind auch deren Aktionäre.

 

 

Aktien, mit Unternehmensbeteiligungen langfristig in die Freiheit

 

Als Aktionär bist du Miteigentümer des Unternehmens in das du investiert hast und damit steht dir unter anderem auch ein Teil des Gewinns zu. Diesen erhältst du über die Dividenden. Viele Firmen schütten diese regelmäßig an ihre Aktionäre aus und steigern die Ausschüttungen sogar von Jahr zu Jahr. Einmal investiert kann so ein regelmäßiger und wachsender Geldstrom auf dein Konto einsetzen.

 

Und hier entsteht nun wirklich ein Stück Freiheit, denn du verdienst jetzt Geld ohne deine Zeit dafür eintauschen zu müssen. Du hast Einkommen und Arbeitszeit voneinander getrennt. Mit wachsendem Depot erhöhen sich deine Dividendeneinkünfte. Das so verdiente Geld bräuchtest du somit theoretisch nicht mehr erarbeiten. Dir bleibt somit immer mehr Zeit zur freien Verfügung.

Zukünftig könntest du die so gewonnene Zeit zum Beispiel damit verbringen nach weiteren Investments Ausschau zu halten, dich weiterzubilden oder deinen Hobbys nachzugehen. Du könntest natürlich auch einfach eine Runde pennen - das wäre jedoch die unproduktivste Variante :)

 

Aber machen wir uns nichts vor, ein Depot so zu füllen, dass man allein von den Dividendenzahlungen leben kann, dauert im Regelfall sehr lange. Es gilt daher regelmäßig zu sparen, konsequent zu investieren und vor allem langfristig zu denken. Aber mit jedem Euro, den du durch deine Aktien verdienst, kommst du der Freiheit ein kleines Stück näher.

 

Das heißt anstatt dein Geld zukünftig in Cabrios und Zigaretten zu stecken, überlege das Geld lieber in entsprechende Unternehmen zu investieren und somit von nun an jedesmal ein bisschen mit-zuverdienen, wenn jemand anderes rauchenderweise in seinem finanziertem Cabrio sitzt und der Freiheit davon fährt.

 

mr.monday

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0