In fünf Schritten zum Vermögensaufbau

Willkommen zu den fünf Schritten für deinen Vermögensaufbau.

 

Heute geht es in die Praxis. Was muss getan werden, um langfristig finanziell erfolgreich zu sein und sich sogar ein Vermögen zu erschaffen? Wenn du dich das auch schon häufiger gefragt hast, bist du hier richtig.

 

Ich spreche jedoch ausdrücklich nicht von schnellem Reichtum und einem Ferrari in der Garage. Was hier und heute vermittelt wird, sind die Grundlagen für einen nachhaltigen Umgang mit deinen Finanzen und damit verbunden, der Weg für einen soliden und langfristigen Vermögensaufbau.

 

Bist du bereit...? Auf gehts:

 

1. Verschaffe dir einen Überblick über deine finanzielle Situation

 

Als Basis für alle weiteren Schritte im Bereich Vermögensaufbau, brauchst du zukünftig einen vollständigen und umfassenden Überblick über deine persönlichen Finanzen. Das heißt, du musst dich hinsetzen und dir folgende Fragen beantworten:

 

- Was kommt an Geld rein und woher kommt es?

- Was geht an Geld raus und wohin geht es?

 

Mein Rat an dieser Stelle ist das gute alte Haushaltsbuch.

Hier bietet sich zum Beispiel Excel an. Bastel dir eine Tabelle mit einer Monats- und Jahresübersicht und beginne damit, alle Einnahmen und alle Ausgaben dauerhaft und systematisch zu erfassen. Denke insbesondere auch an die unregelmäßigen sowie die halbjährlichen oder jährlichen Ausgaben, wie zum Beispiel Versicherungen, Abos, Vereine, usw.

Nimm dir dafür ruhig etwas Zeit und setz dich sorgfältig mit deinen Einnahmen und Ausgaben auseinander.

 

Ziel ist es, dass du ab sofort jederzeit weißt, wo du aktuell finanziell stehst! Zudem musst du einen klaren Überblick über künftige Einnahmen und Ausgaben haben. Mit diesen Informationen bist du dann in der Lage, deine Finanzen fundiert planen und steuern zu können.

 

 

2. Deine Ausgaben müssen niedriger sein als deine Einnahmen.

 

Da du nun einen Überblick über deine Finanzen hast, musst du dafür Sorgen, dass du dauerhaft Geld übrig hast. Das steuerst du über deine Einnahmen und Ausgaben. Häufig ist es zunächst einfacher, unnötige Ausgaben zu streichen. Kündige alte Abos und Mitgliedschaften, die du nicht mehr benötigst. Schaue wo du unnötig Geld verbrennst. Das erkennst du, dank deines Haushaltsbuchs, nun sehr gut. Häufig wird hier das Beispiel mit dem täglichen Coffee-to-go von Starbucks angeführt. Die Rechnung sieht folgenderweise aus:

 

1x Coffee-to-go = 3,50 EUR

x 5 Tage = 17,50 EUR in der Woche

x 4 Wochen = 70 EUR im Monat

x 12 Monate = 840 EUR im Jahr -> für Kaffee im Pappbecher  :)

 

Die andere Stellschraube sind deine Einnahmen. Sorge dafür, dass sich deine Einnahmen erhöhen. Gegebenenfalls kannst du nach einer Lohnerhöhung fragen oder einen Nebenjob annehmen. Auch kannst du versuchen selbstständig oder nebenberuflich ein Business zu starten, um mehr Geld einzunehmen. Zudem setzten wir zukünftig auch auf Einnahmen aus Investments. Hierzu gleich mehr unter Punkt 5.

 

 

3. Meide Schulden wie der Teufel das Weihwasser

 

Bezahle alle deine Schulden - und mache danach nie wieder welche!

 

Schulden sind großer Mist, denn solange du Schulden hast, arbeiten alle finanziellen Prinzipien gegen dich!

 

Zunächst sorgen Schulden für einen dauerhaften Geldabfluss. Das heißt du arbeitest hart, bekommst dein Geld und musst einen Teil davon direkt wieder abgeben. Dein Budget verkleinert sich und das Geld steht dir einfach nicht mehr zur Verfügung. Außerdem machen dich die Schulden abhängig. Zum einen von deinen Gläubigern, auf deren Wohlwollen du angewiesen bist und zum anderen von deinem Job, denn du musst dafür sorgen, dass du genug Geld verdienst, um deine Schulden bedienen zu können. Wirklich dramatisch ist aber - der Zins arbeitet gegen dich. Du musst mehr zahlen, als du bekommen hast. Solltest du mit deinen Zahlungen sogar im Verzug sein, werden Zinseszinsen fällig und damit setzt sich eine Negativspirale in Bewegung, die dafür sorgt, dass deine finanziellen Belastungen immer größer werden. Dies gilt es in Zukunft unbedingt zu vermeiden. Anstatt weiterhin für deine Gläubiger arbeiten zu gehen und diese mit deinen Zinszahlungen reicher zu machen, bezahle alle deine Verbindlichkeiten und behalte dein schwer verdientes Geld zukünftig für dich!

 

 

4.Beginne regelmäßig zu sparen (Dein Notfallkonto)

 

Um für unvorhergesehene Ausgaben, wie z.B. eine kaputte Waschmaschine oder eine Reparatur am Auto zukünftig nicht direkt wieder Schulden machen zu müssen, benötigst du ein Notfallkonto

 

Hierfür empfiehlt sich ein seperates Tagesgeldkonto, welches du regelmäßig besparst.

 

Das Tagesgeldkonto hat folgende Vorteile:

 

- die Ersparnisse sind von deinem Alltagskonto getrennt

- die Ersparnisse sind trotzdem schnell verfügbar

- die Ersparnisse werden (minimal) verzinst.

 

Richte dir dafür einen automatisierten Sparplan (Dauerauftrag) ein. Ab sofort überweißt du dir jeden Monat einen festen Betrag. Dieser sollte mindestens 10% deines Gehalts entsprechen. Damit du das Geld nicht vorher ausgibst, richtetst du deinen Sparplan so ein, das dieser immer direkt nach deinem Gehaltseingang ausgeführt wird. Du wirst merken, dass du mit den restlichen 90% deines Geldes genauso gut über den Monat kommst wie vorher.

 

Das Notfallkonto sollte final mit ca. 3 Monatsgehältern ausgestattet sein und auch wirklich nur im absoluten Notfall beansprucht werden. Habt ihr hiervon Geld ausgeben müssen, so wird das Konto danach bitte sofort wieder bis zur festgelgten Summe aufgefüllt.

 

Ziel ist es, bei unvorhergesehenen, größere Ausgaben zukünftig weder Schulden zu machen noch unsere Investments auflösen zu müssen.

 

 

5. Werde Investor

 

Hast du alle Schulden getilgt und dein Notfallkonto gefüllt? Super - dann kommt hier die Berührung mit dem Zauberstab - du wirst Investor.

 

Ab jetzt sorgen wir dafür, dass regelmäßig frisches Geld auf dein Konto fließt, auch ohne das du dafür aktiv arbeiten gehen musst. Das Stichwort heißt: "Vermögenswerte".

 

Dein Sparplan läuft kontinuierlich weiter. Doch ab sofort kannst du dieses Geld investieren. Zum Beispiel an der Börse - hier bieten sich Aktien, ETFs oder REITs mit regelmäßigen Dividendenzahlungen an. Das geniale ist hierbei, dass nun regelmäßig Einnahmen auf dein Konto gelangen, ohne das du dafür noch aktiv arbeiten gehen musst. Bestenfalls steigen diese Einnahmen sogar jährlich durch die Dividendenerhöhungen der Unternehmen in die du investiert hast.

 

Das zusätzliche Geld kannst du zukünftig nutzen, um deine Sparrate weiter zu erhöhen und wieder zu reinvestieren. Zins und Zinseszinses beginnen nun für dich zu arbeiten. Zusätzlich wächst dein Vermögen perspektivisch mit den Kurssteigerungen der Wertpapiere.

 

 

Fazit:

 

Solltest du alle Schritte erfolgreich umgesetzt haben, hast du dir nun eine perfekte Ausgangssituation zur Vermögensbildung geschaffen. Du weißt ab sofort genau wo du finanziell stehst, wie deine künftigen Einnahmen und Ausgaben aussehen, du hast keine Schulden mehr abzubezahlen, du bist für Notfälle vorbereitet und aus deinen Investments erhältst du regelmäßig zusätzliches Einkommen.

 

Wenn du an dieser Stelle angekommen bist: Herzlichen Glückwunsch!

Du hast deine finanzielle Situation nun unter Kontrolle und dir die Basis für einen langfristigen Vermögensaufbau geschaffen.

 

Es hat mir viel Spaß gemacht, dich bis hierhin zu begleiten und ich freu mich dich bald an anderer Stelle wieder begrüßen zu dürfen.

 

mr.monday

 

 

 

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